Tropfen auf dem kalten Stein

Auch zum Ende diesen Jahres wird es nicht nur in Berlin für viele Menschen deutlich kälter, als für die Meisten werden. Nicht Jeder kann den Vorteil einer funktionierenden geheizten Räumlichkeit genießen. Die Sprache ist von den vielen Obdachlosen in deutschen Städten. 850.000 Menschen galten November 2017 als Wohnungslos.  Seit 2014 hat sich die Anzahl nahezu verdoppelt. Im Vergleich zu 2016 ergab sich ein Anstieg um 150%.  Als wohnungslos gilt, wer keine dauerhafte Wohnung hat und stattdessen in Unterkünften lebt, in denen der Aufenthalt zeitlich begrenzt ist.

 

2 Stationen

Die Streitigkeiten zwischen der Stadt Berlin und der BVG sind beigelegt. Die BVG öffnet dieses Jahr 2 U-Bahnhöfe für Obdachlose.

2010

250.000 Wohnungslose

2012

285.000 Wohnungslose

2014

335.000 Wohnungslose

2017

850.000 Wohnungslose

2018

1.200.000 Wohnungslose

Die Zahlen sind erschreckend – steigen sie doch von Jahr zu Jahr mehr an. Das bemerkt auch Frank Zander (76) wenn er – wie jedes Jahr – ein Weihnachtsfest für die Obdachlosen Berlins organisiert.  Auch dieses Jahr  findet am 21.12.2018 Frank Zanders 24. Weihnachtsfeier für Obdachlose & Bedürftige im Estrel Berlin statt. Schon im letzten Jahr musste er die Anzahl der teilnehmenden Menschen auf 3.000 begrenzen. Dreitausend Menschen, die kommen, um einmal im Jahr – finanziert durch Spenden – einen Abend erleben zu dürfen, der sie die harte Welt da draußen für ein paar Stunden vergessen lässt. Ein kostenloser Haarschnitt, ein Weihnachtsdiner (Gans, Klöße, Rotkohl, etc) und ein kleines Geschenk. Sie werden freundlich bedient. Frank Zander, der für dieses Engagement 2017 mit der Neuköllner Ehrennadel ausgezeichnet wurde, tritt mit anderen Künsterln auf.

 

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